24. Juni 2026
Warnung vor Überhöhung von “kognitiver Kriegsführung”

“Kognitive Kriegsführung” beschreibt die konstante hybride Bedrohung von ganzen Gesellschaften durch eine strategische Beeinflussung von Wahrnehmungen und Verhalten. Ein Policy Brief des Center for Security Studies der ETH Zürich warnt nun vor einer Überdehnung des Begriffs: Die menschliche Wahrnehmung als militärisches Operationsgebiet zu behandeln, überhöhe die Bedrohung und vermische ausländische Einflussnahme mit innenpolitischen und strukturellen Problemen. Die “Entbündelung” der einzelnen Themenfelder und damit eine neue Koordinierung von Zuständigkeiten zwischen Institutionen soll eine effizientere Antwort auf gegnerische Einflussversuche liefern.
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