2. Juni 2026
Mehrheit fordert Strafen gegen Desinformation

Falschmeldungen sind in Deutschland längst Alltag. Wie eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt, sind bereits 91 Prozent der Befragten bewusst auf absichtlich verbreitete, falsche oder irreführende Informationen gestoßen. Inhaltlich dominiert dabei Desinformation zu den USA, zu Kriegen und internationalen Konflikten sowie zur Wirtschaft. Immerhin drei Viertel der Befragten haben bereits von Deepfakes gehört, befeuert durch soziale Medien und KI-generierte Inhalte fällt es jedoch 63 Prozent zunehmend schwer, die Verlässlichkeit von Nachrichten einzuschätzen. Nur rund ein Drittel traut sich zu, diese sicher zu erkennen – die Hälfte der Betroffenen hat fragwürdige Inhalte sogar schon selbst geteilt. Entsprechend groß ist der Wunsch nach härteren Konsequenzen: 87 Prozent fordern, die wissentliche Verbreitung von Fake News zu bestrafen, 84 Prozent auch die gezielte Erstellung von Desinformation.
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