25. Februar 2026
Irreführender KI-Einsatz im Wahlkampf bleibt für Parteien folgenlos

Der Einsatz von KI zur Täuschung in Wahlkämpfen führt zwar zu öffentlicher Empörung, schadet der Beliebtheit der verantwortlichen Parteien jedoch kaum. Das zeigt eine neue Publikation von Andreas Jungherr, Adrian Rauchfleisch und Alexander Wuttke im Forschungsjournal Political Communication. Datengrundlage der Untersuchung waren drei Studien mit 7.600 US-amerikanischen Befragten und deren Reaktionen auf KI-gestützte Kampagnenführung, Wähleransprache und gezielte Täuschung. Obwohl die Befragten KI-Einsätze zur Täuschung grundsätzlich ablehnen, gab es keine signifikanten Verluste in der Gunst der verantwortlichen Parteien. Der Unmut äußerte sich eher in der Forderung nach strengerer Regulierung oder einem Entwicklungsstopp von KI.
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