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26. Oktober 2026

Gemischte Bilanz zur feministischen Außenpolitik

Die Analyse “Feministische Außenpolitik weiterdenken” der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht die Wirkung der deutschen Feministischen Außenpolitik (FAP) im Auswärtigen Amt. Demnach stieß die Initiative zwar Fortschritte bei Antidiskriminierungs- und Arbeitsstrukturen an und eröffnete Handlungsräume für zivilgesellschaftliche Akteure, veränderte die deutsche Außenpolitik jedoch nicht grundlegend. Gründe seien fehlende politische Priorisierung, unzureichende finanzielle und personelle Ressourcen sowie ein mangelndes Mainstreaming-Konzept. In außenpolitischen Zielkonflikten wurden FAP-Ziele häufig untergeordnet, zudem führte die deutsche Positionierung zum Gaza-Krieg zu Vertrauensverlusten bei Partnern. Eine FAP 2.0 brauche daher verbindliche Vorgaben, eigene Budgets und systematische Folgenabschätzungen.


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