28. Oktober 2026
Desinformation und Medienkonsum in der Schweiz

Mehr als die Hälfte der Schweizer:innen sieht Desinformation als großes bis sehr großes Problem. 76 % empfinden Social Media als den Kanal, über den sich Desinformation besonders stark verbreitet. Das zeigt das Jahrbuch Qualität der Medien 2026 des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich auf Basis einer repräsentativen Umfrage. Hinter Social Media landen Videoportale wie YouTube (60 %), Messenger-Apps (44 %) und KI-Chatbots (43 %). Journalistische Medien werden deutlich seltener mit Desinformation verbunden. Die Studie zeigt außerdem, dass Personen, die sich fast nur über Social Media informieren, anfälliger für desinformative Verschwörungsaussagen sind.
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