14. Januar 2026
NATO-Bericht zur wachsenden Relevanz von kognitiver Kriegsführung

Der Kampf um kognitive Überlegenheit gewinnt in der internationalen Kriegsführung zunehmend an Bedeutung. Ein Forschungsreport der NATO Science and Technology Organization (STO) aus dem Dezember 2025 erklärt, in welchen Bereichen kognitive Kriegsführung stattfindet und worauf diese oftmals abzielt: So wird die Rechtsstaatlichkeit angegriffen, das Vertrauen in der Gesellschaft zerstört und Polarisierung gefördert sowie das individuelle Verhalten verändert. Typische Methoden der kognitiven Kriegsführung sind laut STO psychologische Operationen, Informationsoperationen sowie strategische Kommunikation als Verbindung beider Techniken. Gegenmaßnahmen erfordern laut STO einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz mit Investitionen in Technologie und Wissenschaft zur Erkennung und Analyse solcher Angriffe.
